für Cannabisprodukte

Die Microfluidizer®-Technologie ermöglicht innovative Cannabisprodukte

Herstellverfahren für innovative Cannabisprodukte

Cannabis-basierte Produkte für medizinische and andere Anwendungen sind in vielen Ländern auf dem Vormarsch. Die ökonomische Entwicklung und Herstellung von effektiven Produkten mit gleichbleibenden Eigenschaften stellt aktuell für viele in diesem Bereich tätige Unternehmen eine Herausforderung dar, denn

  • Cannabisöl ist schlecht wasserlöslich und die Herstellung stabiler Formulierungen bedarf eines hohen Energieeintrags
  • In seiner natürlichen Form ist die Bioverfügbarkeit von Cannabisöl bei oraler Verabreichung mit 6-20%(1) gering
  • Häufig besitzen Cannabisprodukte eine hohe Variabilität hinsichtlich ihrer Effektivität: Oft setzt die Wirkung erst nach 60 Minuten ein, die Wirkung erscheint zu schwach, es kann zu Nebenwirkungen kommen(2).
 Anwendungsbeispiel: Herstellung von cannabisprodukten mit Microfluidizer -technologie und ultraschall

In der pharmazeutischen Industrie werden Wirkstoffe zur Erhöhung der Bioverfügbarkeit häufig in Nanoemulsionen oder Verkapselungen wie z.B. Liposomen formuliert. Diese Möglichkeit besteht auch für cannabishaltige Nahrungsmittel/Getränke oder Cremes. Solche Nanoformulierungen bieten folgende Vorteile:

  • Erhöhung der Bioverfügbarkeit um bis zu 50-75%(1)
  • Schnelleres Einsetzen der Wirkung
  • Geringere Dosierung möglich, dadurch Verringerung von unerwünschten Nebenwirkungen
  • Geringerer Wirkstoffbedarf
  • Geschmacks- /Geruchsmaskierung
  • Formulierungen mit Tropfengrößen unter 100 nm sind transparent, ein häufig gewünschter Effekt für Medikamente oder Getränkeformulierungen
  • Erhöhte Produktstabilität/ bessere Haltbarkeit

Die Microfluidizer®-Technologie ist in der Lage, Nanoemulsionen oder Verkapselungen (Liposomen) zu erzeugen, die alle oben erwähnten Anforderungen erfüllen. Der Microfluidizer®-Hochdruckhomogenisator verarbeitet das Produkt bei höchsten gleichmäßigen Scherraten. Der Prozess ist garantiert und einfach skalierbar. cGMP-taugliche Modelle für die Pharma- und Nahrungsmittelindustrie sind erhältlich.

Auch die Molekulargewichtsreduktion von Cannabisöl ist gängig. Dieses Verfahren vermindert die Viskosität und erleichtert damit die Anwendung in Verdampfern (Vaporisatoren). Chemische Verfahren zur Molekulargewichtsreduktion können die chemische Struktur des Öls verändern, die Chemikalien sind kostspielig und verunreinigen das Endprodukt, wodurch sich die regulatorischen Hürden für Zulassung und Testung erhöhen. Molekulargewichtsreduktion in einem Microfluidizer® hingegen verändert die chemische Struktur der Cannabinoide nicht und kommt ohne Kontamination aus. Auch die Reinigung ist einfach (Microfluidizer® sind für CIP (clean-in-place) und SIP (steam-in-place)- Anwendungen erhältlich).

Für Hersteller von cannabishaltigen Produkten, die auf hohe Produktqualität Wert legen, stellt die Microfluidizer®-Technologie eine skalierbare und hocheffiziente Lösung dar. Die erzeugten Formulierungen werden den höchsten Anforderungen hinsichtlich Haltbarkeit, Stabilität und Effektivität bei verringertem Rohstoffverbrauch gerecht.

Cannabis Distributions

Applikationsbeispiele  Einsatz der Microfluidizer-Technologie für Cannabis-Produkte  Mehr Information

 

Hinweis: Die Nutzung der vorliegenden Informationen und der Microfluidizer®-Technologie für die Herstellung cannabishaltiger Produkte ist nur in Regionen erlaubt, in denen diese Aktivitäten legal sind.

 

 

REFERENCES AS MENTIONED IN TEXT ABOVE:

(1) Goodwin R., Gustafson R.A., Barnes A., Nebro W., Moolchan E.T. $ Huestis M.A.(2006) - ∆9-tetrahydrocannabinol, 11-hydroxy-∆9-tetrahydrocannabinol and 11-nor-9-carboxy-∆ 9-tetrahydrocannavinol in human plasma after controlled oral administration of cannabinoids. [Ther Drug Monit. 24(4): pp 545-51]

(2) Lemberger L.,Weiss J.L., Watanabe A.M., Galanter I.M., Wyatt R.J., & Cardon P.V.(1972) -  Delta-9 tetrahydrocannabinol: temporal correlation of the psychologic effects and blood levels after various routes of administration [N Engl J of Med. 286(13): pp 685-88]