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      Zellaufschluss

      Effizienter und schonender Zellaufschluss und vereinfachte Downstream-Prozesse

       

      IHRE HERAUSFORDERUNG

      Zellaufschluss

      Sie suchen eine Methode, unterschiedlichste Zellarten effizient aufzuschließen, ohne starken Temperaturanstieg und ohne Denaturierung der Zellinhaltsstoffe wie Enzyme, Proteine, Organellen?

      Zusätzlich soll auch der nachfolgende Prozessschritt (z.B. die Abtrennung der gewünschten Zellinhaltsstoffe von den Zellfragmenten) möglichst einfach sein.

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      UNSERE LÖSUNG

      Zellaufschlusstechnologie

      Durch variabel einstellbare Scherraten ermöglicht die Microfluidizer®-Technologie höchste Aufschlussraten und extrem gute Produktausbeuten für alle Zellarten.

      Effiziente Kühlung verhindert die Denaturierung.

      Die großen Zellwandfragmente ermöglichen vereinfachte Downstream-Prozesse.

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      UNSERE ERFAHRUNG

      Microfluidics-Technologie zur Zellaufschließung

      Mit unserer langjährigen Erfahrung im Maschinenbau sowie in der Entwicklung von anwendungsspezifischen Prozessen unterstützen wir Ihr Unternehmen vom Labor bis zur Produktion.

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      IHR VORTEIL

      40 Jahre
      Anwendungsentwicklung

      Microfluidizer®-Hochdruckhomogenisatoren sind
      benutzerfreundlich, einfach zu reinigen und zu warten und optional cGMP-konform.

      DER PROZESS

      Zellaufschluss

      Zellaufschlusssysteme, Lyse, Homogenisation

      Als Zellaufschluss bezeichnet man einen Prozess, bei dem biologische Moleküle aus dem Inneren einer Zelle freigesetzt werden. Die Zellinhaltsstoffe (Proteine, Organellen, DNA/RNA, Enzyme, AAV-Vektoren für die Gentherapie) werden z.B. für die Entwicklung von Therapeutika eingesetzt.

      Zellen, die ihre Zellinhaltsstoffe nicht selbständig freisetzen, müssen einen Zellaufschlussprozess durchlaufen. Bei der Wahl des Aufschlussverfahrens ist darauf zu achten, dass die Zellinhaltsstoffe möglichst intakt bleiben.

      Dazu ist eine gute Kontrolle der Temperatur und der eingebrachten Scherraten erforderlich.

      Microfluidizer®–Homogenisatoren sind eine ideale Zellaufschlussmethode, weil sie nicht nur selbst widerstandsfähigste Zellwände effektiv aufbrechen können, sondern gleichzeitig die Zellinhaltsstoffe schonen. Ob Bakterien-, Pflanzen-, Säugetier- oder Hefezellen, Algen oder Pilze – alle sind mit einem Microfluidizer® verarbeitbar. Höchste Proteinausbeuten werden erzielt.

      Hier erfahren sie mehr zum zellaufschluss für die gentherapie.

      DIE RESULTATE

      Zellaufschluss

      Zellaufschluss mit den höchsten Proteinausbeuten

      Cell-Disruption (1)

      Hier erfahren sie mehr zum zellaufschluss.

      Hefezellaufschluss (S.pombe)

      cellrupture-yeast-before (1)Vor Verarbeitung

      cellrupture-yeast-after (1)Nach Verarbeitung

      Hefezellaufschluss (S. Pombe) vor und nach der Verarbeitung in einem Microfluidizer®, 5 Durchläufe, ca. 95% Aufschlussgrad.

      VORTEILE

      Vorteile der Microfluidizer®-Technologie für den Zellaufschluss

      Höchste Proteinausbeuten

      Exakt kontrollierbare Scherraten erlauben Microfluidics-Kunden, den gewünschten Zellaufschlussgrad mit geringstmöglichen Drücken zu erreichen und dadurch Proteine zu schonen. Im Vergleich mit anderen Aufschlussmethoden erzielt der Microfluidizer®-Hochdruckhomogenisator höhere Proteinausbeuten und -aktivitätslevel, wie in verschiedenen  Publikationen nachzulesen ist.

      Effiziente Kühlung

      Viele Zellinhaltsstoffe sind temperaturempfindlich, weshalb eine gute Kühlung nach dem Aufschluss sehr wichtig ist. Im Microfluidizer®-Prozess durchläuft das Lysat sofort nach dem Aufschluss eine effiziente Kühlung, so dass ein prozessbedingter Temperaturanstieg minimiert und Denaturierung ausgeschlossen wird.

      Benutzerfreundlichkeit

      Ausgangspunkt bei der Entwicklung der Microfluidizer® war es, eine hohe Produktivität und einfache Homogenisation zu gewährleisten – daher sind die Maschinen einfach zu bedienen und zu reinigen. Kunden sind sehr zufrieden mit der Wartungsarmut der Microfluidizer®-Maschinen, insbesondere im Vergleich mit Ventilhomogenisatoren, und der einfachen Reinigung ohne Kreuzkontamination.

      Vereinfachte Downstream-Prozesse

      Durch den schonenden und doch effizienten Aufschluss mit der Microfluidizer®-Technologie werden relativ große Zellwandfragmente erzeugt. Diese sind leichter abzutrennen als kleinere Partikel, wodurch die an den Aufschluss anschließende Filtration oder Zentrifugation vereinfacht wird.

      Scherung von DNA ist ebenfalls möglich, wenn gewünscht, und erlaubt das einfache und akkurate Pipettieren von kleinen Lysatvolumina.

      Verarbeitung bei kontrollierbarer, konstanter Scherrate

      Verarbeitung bei konstantem Druck und konstanten Scherraten gewährleistet, dass alle Zellen den gleichen Energieeintrag erfahren und somit gleich aufgeschlossen werden, unabhängig von der Probenmenge und von Tag zu Tag bzw. Probe zu Probe reproduzierbar. Bei anderen Verfahren, wie beispielsweise beim Aufschluss mittels Ultraschalls, ist der Energieeintrag deutlich weniger homogen und es kommt zu sehr hohen lokalen Temperaturanstiegen, die die Ausbeute beeinträchtigen.

      Mit der Microfluidizer®-Technologie können sogar scherempfindliche Materialien wie Säugerzellen zur Gewinnung von AAV (Adeno-associated Virus)-Vektoren erfolgreich verarbeitet werden.

      Artikel (peer reviewed) zum Microfluidizer-zellaufschluss.

      Kontaminationsfreiheit

      Da der Microfluidizer®-Prozess ohne Mahlkörper auskommt und extrem verschleißarm ist, ist die Verunreinigung der Proben mit Fremdmaterial vernachlässigbar.

      Garantierte Skalierbarkeit

      Bei vielen anderen Verfahren ein Problem, ist der Scale-up bei Microfluidics garantiert. Gleichförmige Verarbeitung im Labor und in der Produktion sind einer der vielen Gründe, warum Kunden auf die Microfluidizer®-Technologie schwören.

      Flexibilität

      Durch Anpassbarkeit von Druck und Scherraten und optimierter Kühlung erlaubt der Microfluidizer® die Verarbeitung der unterschiedlichsten Zellarten.

      Geringe erforderliche Mindestprobenmengen

      Mit dem Microfluidizer® LV1 können Probenmengen bereits ab 1 ml verarbeitet werden.

      Vorteile im Labor

      Labor-Microfluidizer® schließen Zellsuspensionen schnell (bis zu mehreren hundert ml/min) und effizient auf. Sie sind variabel einsetzbar und können selbst kleine Probenmengen (ab 14 ml, beim LV1 ab 1 ml) verarbeiten.

      Vorteile in der Produktion

      Die einfache und lineare Skalierbarkeit bei Microfluidics ist für die Prozessentwicklung sehr wichtig. Während bei anderen Aufschlussverfahren die Übertragbarkeit vom Labor in die Produktion (und umgekehrt) oft Probleme aufwirft, ist diese mit der Microfluidizer®-Technologie garantiert.

      TECHNOLOGIEVERGLEICH

      Zellaufschlussverfahren - ein Überblick

      Vorteile der Microfluidizer®-Technologie im Vergleich mit anderen Aufschlussverfahren:

       

      Microfluidizer

      Homogenisator

      Ultraschall

      Kugelmühle

      Kontinuierlich

      Ja

       Ja   Nein  Nein 

      Skalierbar

       Ja   eingeschränkt  Nein   Ja 

      Temperaturkontrolle

       Ja   Ja   Nein   Nein 

      Kontaminationsfreiheit

       Ja   Ja   Ja   Nein 

      Mindestvolumen

      1ml  10ml   1ml   1ml 

      Konstante Scherrate

       Ja   Nein   Nein   Nein 

      Beim Vergleich verschiedener Zellaufschlussverfahren schneidet die Microfluidizer®-Technologie besonders gut ab.

      Gefrier-Tau-Zyklen und Aufschluss im Mörser sind für kleine Mengen an Zellsuspension akzeptabel, aber nicht sehr reproduzierbar oder skalierbar.

      Chemische Lyse hat den Nachteil, dass die benötigten Chemikalien teuer sind und Umweltprobleme mit sich bringen können.

      Mahlen in einer Kugelmühle o.ä. kann ein effizientes Aufschlussverfahren sein, allerdings mit dem Nachteil der Produktkontamination durch Mahlkörperabrieb.

      Beim Ultraschallaufschluss werden Kavitationskräfte eingesetzt, um die Zellwände aufzubrechen. Diese Methode wird oft für Kleinstmengen verwendet, bringt aber Probleme hinsichtlich lokaler Überhitzung und Skalierung mit sich.

      Die früher verbreiteten French Press-Systeme verlieren wegen der schwierigen Handhabung und schlechter Reproduzierbar- und Skalierbarkeit zunehmend an Bedeutung.

      Hochdruckhomogenisatoren bieten, nach dem Microfluidizer®, eine gute Möglichkeit des Zellaufschlusses: Preislich in etwa vergleichbar, allerdings oft mit Nachteilen hinsichtlich Kühlung, Verschleiß und Skalierbarkeit.